Wen unterstützen wir?

Wir unterstützen ehrenamtlich Patienten des Berliner Adipositaszentrums an den DRK Kliniken Berlin | Köpenick. Wir begleiten Sie vor, während und nach einer bariatrischen Operation.

 

 

Wie unterstützen wir?

kostenfrei | vorurteilsfrei | bedürfnisorientiert

  • kostenfrei: Wir arbeiten ehrenamtlich. Unsere Hilfe ist für Sie daher mit keinerlei Kosten verbunden.
  • vorurteilsfrei: Als Betroffene kennen wir die Vorurteile, mit denen Sie tagtäglich konfrontiert sind. Wir wissen aus eigener Erfahrung wie wichtig es ist, Sie vorurteilsfrei und ermutigend zu unterstützen.
  • bedürfnisorientiert: Unsere Hilfe orientiert sich an Ihren individuellen Bedürfnissen. Sie erhalten genau die Hilfe, die Sie benötigen.

Wie können wir behilflich sein?

Vier-Augen-Gespräche

In vertraulichen Gesprächen können Sie Betroffenen Ihre Fragen stellen. Dadurch erhalten Sie und Ihre Belange die Aufmerksamkeit, die Sie benötigen, um richtige Entscheidungen zu treffen oder sich schon im Vorfeld über Ihr neues Leben zu informieren.

Das Thema Adipositas und alle damit in Zusammenhang stehenden Problemstellungen sind für die Betroffenen meist peinlich, unerträglich oder schwer in Worte zu fassen. Es ist für viele Betroffene einfacher, sich einem anderen Betroffenen anzuvertrauen, der mit denselben Problemen konfrontiert war oder ist. Wir bieten daher die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen in Vier-Augen-Gesprächen mit Betroffenen zu treffen, Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen.

Coaching

Coaching bieten wir in der Orientierungs-, präoperativen und postoperativen Phase an. In einem Vorgespräch klären wir ge­meinsam, wie Sie Coaching in Ihrer ge­genwärtigen Situation unterstützen kann.

Coaching ist zukunfts- und lösungsorientiert. Sie arbeiten gemeinsam mit einem Coach an einem bestimmten, vorher definierten Ziel. Um Ihnen helfen zu können, stehen dem Coach bestimmte Methoden zur Verfügung, damit Sie Ihre Ziele konsequent umsetzen können. Im Coaching geht es um Weiterentwicklung und/oder Veränderung – im Denken, aber auch im Verhalten.

Präoperatives Coaching: Coaching unterstützt Sie in dieser Phase dabei, sich die Folgen einer bariatrischen Operation bewusst zu machen. Es ist wichtig, dass Sie eine Entscheidung fällen, die nur für Sie richtig ist. Sind Sie gegenüber einer OP noch skeptisch, hilft Ihnen Coaching dabei, alternative Handlungsoptionen zur Gewichtsreduktion zu entwickeln. Selbstverständlich können auch andere, fürs Coaching geeignete Themen bearbeitet werden.

Postoperatives Coaching: Damit Sie Ihr Gewicht nach einer bariatrischen Operation auch dauerhaft reduzieren, sind einige Veränderungen bei Einstellungen, im Denken und auch im Handeln notwendig. Coaching unterstützt Sie zudem bei der notwendigen Reflexion ganz neuer Erfahrungen, die Sie während der Gewichtsreduktion fast täglich machen werden. Andere Themenstellungen sind ebenso möglich.

Sie erhalten einen Teilnahmenachweis.

Unterstützung bei OP-Antragstellung

Damit Ihr OP-Antrag von Ihrer Kran­kenkasse positiv beschieden wird, unter­stützen wir Sie mit unserer Erfahrung bei der Formulierung.

Alle Voraussetzungen, um einen OP-Antrag bei Ihrer Krankenkasse zu stellen, sind erfüllt? Die richtige Zusammenstellung des Antrages und insbesondere die Formulierung des persönlichen Anschreibens sind Kriterien, die bei der positiven Bescheidung Ihres Antrages durch den MDK eine wichtige Rolle spielen.

Abgesehen von den Kriterien, die bereits das Bundessozialgericht in einem richtungsweisenden Urteil aus dem Jahre 2003 ausführlich dargelegt hat, müssen sich aus dem Anschreiben bestimmte Beschreibungen und Erläuterungen herauslesen lassen, sodass ein mit der Problematik nicht vertrauter Gutachter beim MDK ein plastischeres, nachvollziehbareres und menschlicheres Bild von Ihnen und Ihrem Übergewicht bekommt. Wenn der Gutachter viel besser nachvollziehen kann, wie es Ihnen mit Ihrer Krankheit geht, was ihm bei der bloßen Nennung eines BMI nicht gelingen muss, ist die Chance recht groß, dass er eine Empfehlung für die Kostenübernahme seitens der Krankenkasse ausspricht.

Die Adipositashilfe Köpenick hat eine Checkliste zur Erstellung des persönlichen Anschreibens erstellt. Diese liegt als PDF vor und kann auf Nachfrage zur Verfügung gestellt werden.

Expertenvorträge und -interviews

Im Namen der Adipositas Selbsthilfegruppe und der Adipositashilfe Köpenick werden regelmäßig Experten für Vorträge eingeladen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, während dieser Veranstaltungen dem Experten eigene Fragen zu stellen.

Die Termine der Veranstaltungen werden über die Adipositashilfe Köpenick News und bei Facebook veröffentlicht.

Wir begleiten Sie ...

... in der Orientierungsphase

Sie sind noch unsicher, ob Sie eine bariatrische Operation durchführen lassen möchten?

Durch Coaching und individuelle Betreuung gelangen Sie zu einer Entscheidung. Coaching ermöglicht es Ihnen, die Konsequenzen Ihrer Entscheidung zu reflektieren und sich das Pro und Contra zu vergegenwärtigen. Wir begleiten Sie zudem mit unseren Erfahrungen, mit Informationen und mit wohlwollendem Verständnis. Sollten Sie dies wünschen, schlagen wir Ihnen bei expliziten Frage- und Problemstellungen entsprechende Ansprechpartner vor.

Gemeinsam mit der Adipositas Selbsthilfegruppe laden wir in regelmäßigen Abständen Experten zu Vorträgen und Interviews ein. Zu diesen Veranstaltungen können Sie Ihre persönlichen Fragen stellen und erhalten aktuelle Informationen.

Von den Erfahrungen der anderer Betroffener profitieren Sie, wenn Sie an der Adipositas Selbsthilfegruppe am DRK Klinikum Berlin | Köpenick teilnehmen.

... in der präoperativen Phase

Sie haben sich für eine Operation entschieden?

Um den Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse stellen zu können, ist es zwingend erforderlich, ein sog. Multimodales Konzept zu absolvieren. Sie belegen damit, dass alle konservativen Therapien zur Gewichtsreduktion nicht erfolgreich waren. Dieser Nachweis ist erforderlich, den Antrag auf Kostenübernahme bewilligt zu bekommen. Auch durch diese Phase begleiten wir Sie z. B. durch Aufklärung über das Multimodale Konzept, unterstützen Sie bei der Formulierung Ihres Antrages oder beantworten geduldig all Ihre Fragen zu dieser aufregenden Zeit.

Auch in dieser Phase stehen Ihnen die Teilnehmer der Adipositas Selbsthilfegruppe mit Rat und Tat zur Seite.

... in der postoperativen Phase

Ihre Operation liegt hinter ihnen?

Auch in dieser Phase begleiten wir Sie, denn nun beginnt eine noch aufregendere Zeit. Sie müssen sich auf viele neue Erfahrungen einstellen, die Sie verarbeiten und erfolgreich umsetzen müssen. Themen wie Ernährungsumstellung, Nahrungsergänzung oder verändertes Körperbewusstsein werden Sie nun beschäftigen.

Gemeinsam mit der Adipositas Selbsthilfegruppe laden wir in regelmäßigen Abständen Experten zu Vorträgen und Interviews ein. Zu diesen Veranstaltungen können Sie Ihre persönlichen Fragen stellen und erhalten aktuelle Informationen.

Von den Erfahrungen der anderer Betroffener profitieren Sie, wenn Sie an der Adipositas Selbsthilfegruppe am DRK Klinikum Berlin | Köpenick teilnehmen.

Was Sie beachten sollten ...

Informationen zum multimodalen Konzept

Die meisten Krankenkassen setzen die Durchführung eines sog. Multimodalen Konzeptes für die Kostenübernahme einer bariatrischen Operation voraus. Nur wenn über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten kein nachhaltiger Erfolg mit diesem Konzept erzielt worden ist – und andere Voraussetzungen erfüllt sind -, werden die Kosten für eine OP übernommen.

Als Erfolg wird gewertet, wenn Sie mehr als 10 Prozent Ihres Ausgangsgewichtes durch die Durchführung der Therapien im Multimodalen Konzept reduzieren konnten. Die unterschiedlichen Maßnahmen werden dann fortgeführt.

Das Multimodale Konzept besteht aus Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie.

Ernährungstherapie: Die Ernährungstherapie soll durch eine Änderung des Essverhaltens und durch eine Ernährungsumstellung eine dauerhafte Gewichtsreduktion zur Folge haben. Sie lernen sich gesund und ausgewogen zu ernähren, denn einseitige Diäten gehen auch immer mit hohen gesundheitlichen Risiken einher. Die Aufklärung über Ernährung und Nahrungsmittel erlaubt es Ihnen dann, durch ein tägliches Energiedefizit von 500 – 800 kcal Ihr Gewicht ohne gesundheitliche Risiken zu reduzieren.

Bewegungstherapie: Die Steigerung körperlicher Aktivität fördert den Muskelaufbau und damit die Steigerung des Energiegrundumsatzes. Dies führt zum Fettabbau und schließlich zur Gewichtsreduktion.

Verhaltenstherapie: Ungünstige, oft tief verankerte Verhaltensstrukturen müssen aufgedeckt und neue Verhaltensweisen eingeübt oder reflektiert werden. Die Patienten sollen in die Lage versetzt werden, langfristig ihre Lebensweise zu verändern und Gelerntes erfolgreich umzusetzen. Verhaltenstherapie wird in diesem Zusammenhang als Lebensstilintervention bzw. Verhaltensmodifikation gesehen.

In allen drei Bereichen müssen Sie Ihre Teilnahme nachweisen und entsprechende Nachweise dem Kostenübernahmeantrag beilegen.

Vor- und Nachteile unterschiedlicher OP-Verfahren

Es gibt unterschiedliche Operationsverfahren, um eine Gewichtsreduktion zu erreichen. Vor einem Eingriff sollten Sie alle Vor- und Nachteile unterschiedlicher OP-Verfahren abwägen und gründlich überlegen. Die zusammengestellen Informationen sollen Ihnen bei einer Entscheidung helfen.

Handlungsempfehlungen bei Dumpings

Früh- und Spätdumpings beim Magenbypass

Einige Patienten entwickeln vorübergehend Lebensmittel- oder Laktoseintoleranzen.

Wenn Sie an Bauchschmerzen, Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit oder Durchfall leiden, könnte dies an einer Laktoseintoleranz liegen. Vermeiden Sie daher Milch und Milchprodukte wie Joghurt, Pudding, Sauerrahm, alle Arten von Käse (außer Schnitt- und Hartkäse), Quark, Molke und ersetzen Sie diese durch Sojaprodukte und laktosefreie Milchprodukte. Insoweit Ihre Beschwerden dann verschwinden, ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass Sie vorübergehend an einer Laktoseintoleranz leiden.

Wenn Sie unaufmerksam zu schnell oder zu viel gegessen oder zu viele ‚einfache‘ Kohlenhydrate wie Zucker, Honig, Säfte, Süßigkeiten usw. zu sich genommen haben, dann kann es zu sog. Früh- bzw. Spätdumpings kommen.

Das Frühdumping

Das Frühdumping-Syndrom kann gleich nach dem Essen auftreten. Der Körper versucht durch eine sog. Sturzentleerung in den Dünndarm ‚einfache‘ Kohlenhydrate zu verarbeiten, d. h. er versucht durch das Einströmen von Wasser in den Dünndarm die fehlenden Verdauungsenzyme zu ersetzen und damit die hohe Zuckerkonzentration auszugleichen. Dem Kreislauf wird somit notwendiges Wasser entzogen und es treten folgende körperliche Symptome auf: Durchfall, Schweißausbruch, Herzrasen, Zittern, Bauchschmerzen, Kreislaufkollaps.

Sofortige Gegenmaßnahmen:

  • 1/2 Stunde flach hinlegen und ausruhen
  • Proteinhaltiges in kleinen Portionen essen (z. B. Quark, Naturjoghurt)
  • mind. 1/2 Liter schluckweise ungesüßten Tee oder Wasser trinken, um zu rehydrieren

Das Spätdumping

Die schnelle Aufnahme ‚einfacher‘ Kohlenhydrate in das Blut kann ein Spätdumping-Syndrom auslösen. Diese starke Blutzuckererhöhung provoziert als Gegenreaktion die vermehrte Ausschüttung von Insulin. Während dadurch der Blutzuckerspiegel extrem schnell wieder sinkt, kommt es 1 -3 Stunden nach dem Essen zu einer Unterzuckerung mit folgenden möglichen körperlichen Symptomen: Schweißausbruch, Sehstörungen, Herzrasen, Zittern, Unruhe, schneller Puls, Heißhunger, Kopfschmerzen, allgemeines Schwächegefühl.

Sofortige Gegenmaßnahmen:

  • Glukosepräparate wie z. B. Jubin nehmen
  • Protein- und Zuckerhaltiges in kleinen Portionen essen (z. B. Quark mit Honig, Naturjoghurt mit Obstbrei oder Obst, 1/2 Scheibe Mischbrot mit Honig)
  • KEIN TRAUBENZUCKER! (Dieser könnte ein erneutes Dumping auslösen.)

Wenn die Symptome nach 20 Minuten nicht besser sind, essen Sie noch einen Joghurt.

Wie sollten Sie sich verhalten, um Dumpings zu vermeiden?

Sie sollten grundsätzlich darauf achten, kleinere Portionen und vorwiegend viel langsamer zu essen. Damit bemerken Sie auch, wann Sie satt sind. Kauen Sie gut! In der ersten Zeit nach Ihrer Operation sollten Sie sich nach dem Essen etwas hinlegen.

Oftmals hilft es schon, fünfmal statt dreimal täglich zu essen und damit kleinere Portionen zu sich zu nehmen.

Auch das Trinken während der Mahlzeiten zu unterlassen kann Dumpings verhindern.

Meiden Sie Zuckerhaltiges wie gesüßte Getränke (vor allem Säfte!), Haushaltszucker, Kekse, Bonbons und puren Honig sowie andere Süßigkeiten. Ernähren Sie sich stattdessen vorwiegend protein- und ballaststoffreich, also durch langkettige Kohlenhydrate wie z. B. Vollkorn, Kartoffeln, Gemüse, Salat.

Genießen Sie Ihren Eiweißshake mit Wasser anstatt mit Milch.

Handlungsempfehlungen bei möglichen postoperativen Symptomen

Mögliche Symptome nach bariatrischen Operationen

Symptom

mgl. Ursachen

Handlungsempfehlung

Schwächegefühl, Schwindel

zu wenig getrunken
vergessen zu essen
Früh- oder Spätdumping

mehr trinken
proteinhaltig essen
siehe Handlungsempfehlungen bei Früh- und Spätdumping

Übelkeit, wiederholtes Erbrechen, Verdauungsstörungen

zu schnell gegessen
unzureichend gekaut
zu große Portionen
zu fettreich gegessen
während des Essens getrunken bzw. zu früh getrunken
unaufmerksam gegessen

langsamer essen
besser kauen
kleinere Portionen essen
fettarmer essen
während und kurz nach dem Essen nicht trinken
ablenkungsfrei essen

Gefühl, das Essen bleibt stecken

unzureichend gekaut
Lebensmittel zu hart

besser kauen
Gefühl, große Mengen essen zu können, ohne dass eine Sättigung eintritt

während der Mahlzeit getrunken
geringer Proteingehalt der Mahlzeit
Lebensmittel zu flüssig

während und kurz nach dem Essen nicht trinken
proteinreicher essen
festere Nahrung aufnehmen

Diarrhoe

Laktoseintoleranz
Nahrungsergänzung: Magnesium

Arzt/Ernährungsberatung informieren
Milchprodukte z. B. mit Sojaprodukten ersetzen

plötzlich auftretende Bauchschmerzen mit und ohne Erbrechen unt. Ursachen Arzt aufsuchen
wiederholtes, häufiges Erbrechen nach dem Essen zu schnell und/oder zu viel gegessen

langsamer essen
ablenkungsfreier essen
aufhören zu essen, sobald Druckgefühl einsetzt

langanhaltender Gewichtsstillstand

zu energiereiche Lebensmittel und Getränke verzehrt
Grazing, Snacking*
Essen und Trinken werden nicht getrennt
zu geringer Proteinanteil in der Mahlzeit

fettarm, zuckerarm essen
keine Zwischenmahlzeiten
während und nach dem Essen nicht trinken
proteinreich essen

* Bei Grazing und Snacking werden viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, tlw. in Form von Snacks, zu sich genommen, ohne ein Hungergefühl zu haben.

Möglicher Nährstoffmangel bei Symptomen

Nach bariatrischen Operationen können Nährstoffmängel auftreten. Die folgende Liste hilft Ihnen, mögliche Mangelerscheinungen bestimmten Nährstoffmängeln zuzuordnen und diese zu ersetzen.

Symptom

mgl. Nährstoffmangel

Unterhautblutungen Vit. A, C, K
schlechte Wundheilung Vit. C, Protein, Zink
schlechtes Hautbild Zink, Omega 3, Vit. A, B6, Biotin
blasse Haut Folsäure, Eisen, Biotin, Vit. B12, Kupfer
stumpfes Haar, Haarausfall Eiweiß, Biotin
Lichtempfindlichkeit Zink
Augentrockenheit Vit. A
Geschmacksstörungen Zink
Lethargie Biotin, Folsäure, Vit. C
Diarrhoe Folsäure, Vit. B12
Übelkeit Biotin
wiederkehrendes Erbrechen Thiamin
Herzrhythmusstörungen Selen, Omega 3
Anämie Eisen, Folsäure, Vit. B12, B6, E, Kupfer
Studien zu bariatrischen Operationen

Wir tragen Ergebnisse wichtiger Studien zum Thema zusammen. Damit erhalten Sie eine weitere Entscheidungsgrundlage.

Lernen Sie das Berliner Adipositaszentrum kennen!

Adipositashilfe Köpenick News

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Oberärztin Dr. Hagen beantwortet Fragen zu Diabetes und Adipositas

Für die Betroffenengruppe am 29. Mai 2018 konnten wir Frau Oberärztin Dr. Hagen, Diabetologin im DRK Klinikum Berlin | Köpenick gewinnen. Sie hatte sich aufwendig auf zuvor eingereichte Fragen vorbereitet und beantwortete während der angeregten Diskussion weitere Fragen. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, dass sich die engagierte Ärztin so viel Zeit für uns genommen […]

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Adipositas: Portionsgrößen mit politischem Druck reduzieren?

Seit den 80ern wurden die Portionsgrößen von Softdrinks, Fast Food oder abgepackten Lebensmitteln immer größer. Unter der Verheißung, ‚mehr‘ für sein Geld zu bekommen, nahmen nicht die Menschen immer mehr zu, sodass wir in den westlichen Gesellschaften Adipositas inzwischen als Volkskrankheit akzeptieren müssen.

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Rechtsanwalt Wündisch-Nickel

Treffen mit Rechtsanwalt Steffen Wündisch-Nickel

Herr Rechtsanwalt Wündisch-Nickel ist Fachberater Sozialrecht im Adipositasnetzwerk Hagen und Mitglied im Adipositas Verband. Äußerst engagiert kämpft er gegen Entscheidungen der Krankenkassen hinsichtlich Kostenübernahmen für bariatrische und postbariatrische Operationen.

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Ihre Ansprechpartnerin: Beate Hensel

030. 374 671 56

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Was ist eine bariatrische Operation?

Der Begriff bariatrische Chirurgie, oder auch Adipositaschirurgie, bezeichnet chirurgische Eingriffe zur Bekämpfung krankhaften Übergewichts durch die chirurgische Veränderung des Magen-Darm-Traktes.

Ein solcher Eingriff gilt als ultima ratio (letztmögliches Mittel) für Adipöse ihr Gewicht zu verringern. Dadurch werden auch Begleiterkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen verbessert oder gar beseitigt.

Der Gewichtsverlust nach der Operation wird durch die Verbesserung der Beweglichkeit und der Lebenserwartung als Erhöhung der Lebensqualität wahrgenommen.

Die meisten Betroffenen berichten von einem Gefühl der Befreiung von psychischer Belastung oder von Vorurteilen, mit denen sie konfrontiert waren und gewinnen an Selbstbewusstsein.

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